Midori, Gedori, Fauxdori, Filofax, Kikki K – Das Lexikon der Planer

In diesem ganzen Planeruniversum gibt es tausend Namen und gefühlt mindestens dreimal so viele Größen. Meine Aufgabe? Versuchen, euch das Ganze etwas zu erklären und Ordnung in das Planer-Wirrwarr zu bringen.

Fangen wir mal mit den grundlegenden Systemen an: Die beiden meistverwendeten Planersysteme sind die Ringplaner und die ringlosen Planer. Natürlich gibt es auch noch die ganz einfachen, gebundenen Buchkalender von Leuchtturm 1917, Moleskine und wie sie nicht alle heißen, aber ich beschränke mich heute auf die beiden oben genannten Systeme.

 

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Zuerst widme ich mich den ringlosen Pkanern, die von vielen Firmen und Personen hergestellt werden. Hier kann man mehrere ganz normale Hefte einfach mit einem Gummiband einspannen. Die meisten ringlosen Planer werden auch mit einem Gummiband verschlossen. Bekannte Hersteller sind Midori, Chic Sparrow, Foxy Fix, Gerokreativ und Pedori Vienna, um nur mal ein paar zu nennen.

 

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Vorteil an diesem System ist, dass man immer alles in einem Heft hat und nicht in losen Blättern, wie bei den Ringplanern. Noch dazu kann man ringlose Planer nahezu bis ins Unendliche vollstopfen oder auch „moppeln“, wie man im „Planerjargon“ so schön sagt, während man bei den Ringplanern durch den Durchmesser der Ringe recht beschränkt ist.

Ich habe lange nach einem Nachteil gesucht, den ich an dieser Stelle auflisten könnte. „Leider“ wollte mir keiner einfallen, außer vielleicht der, dass es möglich ist, dass die Gummis mit der Zeit ausleiern. Mir persönlich ist das noch nicht passiert und im Falle eines Falles kann das Problem leicht und schnell behoben werden, indem man die Gummis einfach austauscht.

 

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Kommen wir zu den Ringplanern. Bekannte Marken sind hierbei vor allem Filofax und Kikki K, aber auch Dokibooks und Kate Spades sind in der Community bekannt. Es gibt sie mit einem Druckknopfverschluss, Reißverschluss oder auch einem Gummiband, wie bei den ringlosen Planern. Man kann jeden Planer so bestücken, wie man möchte, da durch die Ringschiene einzelne Blätter hereingeheftet oder auch herausgenommen werden können. Der Kombinationsmöglichkeit sind dabei keine Grenzen gesetzt und das ist für mich auch schon der größte Vorteil gegenüber den ringlosen Planern. Ich persönlich bin jemand, der alles total perfekt haben muss. Auf einer Seite verschrieben, verstempelt oder verklebt? Kein Problem. Rausnehmen, wegwerfen, neue Seite rein und gut. Keiner hat’s gemerkt. Eine Seite ist zu weit vorn im Planer und soll weiter nach hinten? Kein Problem. Rausnehmen und einfach weiter hinten wieder reinheften. Gut, für diejenigen, die Planer einfach nur wie normale Kalender benutzen klingt das Alles jetzt wahrscheinlich recht schwachsinnig, denn wenn etwas falsch geschrieben wurde, kann man es auch einfach durchstreichen, aber in der Plannercommunity ist das, glaube ich, ganz gut nachzuvollziehen.

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Aber, als wäre es nicht schwierig genug, das passende System zu finden, gibt es da auch noch die schier unzähligen Planergrößen.

Neben den gängigen DIN Größen wie A5 und A6, gibt es ringlose Planer auch noch in Regular, B6, Personal, Field Notes, Passport und Pocket.  Die Größen bei den Ringplanern sind etwas überschaubarer, da sich die Hersteller in der Regel nach den gängigen Ringabständen richten. Man sollte bei den Größenbezeichnungen außerdem beachten, dass sie sowohl systemübergreifend variieren (ringlos personal hat nicht das gleiche Format wie Ringeinlagen der Größe personal) als auch unter den Herstellern (Chic Sparrows Personalformat ist ein anderes, als das von Pedori Vienna). Man sollte also immer genau auf die Längen- und Breitenangaben achten.

 

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Falls ihr euch jetzt fragt, welches System besser ist und welche Größe am passendsten, so kann ich euch diese Frage leider auch nicht beantworten. Ich selbst habe fast jede Größe bereits ausprobiert und kann sowohl ringlose als auch Ringplaner mein Eigen nennen. Ich finde beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile, deshalb will ich keinen meiner Planer missen. Manche haben eine feste Aufgabe, andere warten darauf, wieder benutzt zu werden, wieder andere sind ausschließlich zum Dekorieren, Spaß haben und kreativ ausleben. Aber dazu und zu meiner ganz persönlichen eigenen Planergeschichte komme ich im nächsten Beitrag von mir, denn ich möchte meine (Leidens-) Geschichte mit euch teilen.

 

Ich hoffe, ich habe ein wenig Licht ins Dunkel gebracht und ihr könnt mit den Größen und Systemen etwas mehr anfangen.

 

Bis dann und viele liebe Grüße,

Eure Becca
(Instagram = @aquafilo )

 

 

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